Ich habe Ende der 1990er-Jahre mein Informatik-Studium an der Belarussischen Staatlichen Universität abgeschlossen. Damals setzten viele westliche IT-Unternehmen auf Outsourcing, die Nachfrage nach IT-Fachkräften war enorm. Deshalb habe ich von Anfang an mit westeuropäischen Partnern und Kunden zusammengearbeitet und dabei mehrere Monate im Jahr im Ausland verbracht, vor allem in Deutschland. Ich war auch mehrmals in Mannheim. Schon damals habe ich hin und wieder darüber nachgedacht, mit meiner Familie nach Deutschland zu ziehen.
Der endgültige Entschluss, das Land zu verlassen, fiel, als sich die politische Lage in meinem Heimatland im Jahr 2020 verschärfte. 2021 sind wir dann nach Deutschland gezogen und ich habe bei der GBG angefangen. Als ich nach einer – auch wegen Corona – sehr beschwerlichen 15-stündigen Reise ankam, empfing mich eine Mitarbeiterin mit den Schlüsseln, und das, obwohl es Sonntag war! Die Wohnung, in die ich vorübergehend zog, war komplett ausgestattet, und in der Küche standen frische Lebensmittel bereit. Das kam völlig unerwartet, war aber sehr angenehm. Wir haben uns auf Deutsch unterhalten. Es war das erste Mal, dass ich auf meine Sprachkenntnisse angewiesen war, denn die Projektsprache bei meinen vorherigen Tätigkeiten war immer Englisch.
Insgesamt verlief meine Eingewöhnung reibungslos. Anfangs fühlte es sich eher wie eine lange Geschäftsreise an, doch dank der Unterstützung durch die GBG habe ich schnell eine Wohnung auf FRANKLIN gefunden, sodass meine Familie wenige Monate später nachziehen konnte. Und auch sonst hat mir die GBG immer Unterstützung angeboten, wenn ich auf Schwierigkeiten stieß. Zum Beispiel als mein Gehalt nicht rechtzeitig ausgezahlt werden konnte, weil meine Anmeldung und die Eröffnung eines Bankkontos so lange gedauert haben. Letztendlich konnte ich aber alles meistern und war zum Glück auf wenig Hilfe angewiesen.
Wie gelingt Ankommen?
In der GBG-Gruppe arbeiten Menschen aus der ganzen Welt zusammen. Wie kamen sie ins Unternehmen? Was hat ihnen beim Ankommen geholfen? An was mussten sie sich gewöhnen? Und wie hat die GBG sie unterstützt?