„MIT DER GANZEN WELT VERBUNDEN“

KI-basierte Bildbeschreibung: Drei Personen sitzen um einen Tisch und diskutieren. Eine Frau in einem karierten Blazer lächelt, zwei andere stehen ihr gegenüber. Im Hintergrund befinden sich Papiere, ein Glas Wasser und ein Flipchart.

Alena Scheffczyk betreut bei der APH die Auszubildenden aus dem Ausland. Im Interview spricht sie über ihre Arbeit und darüber, warum ihr diese Aufgabe besonders am Herzen liegt.

Frau Scheffczyk, wie sind Sie zu Ihrer heutigen Position gekommen?

Ich habe 2024 die Stelle als zentrale Praxisanleiterin übernommen und zusätzlich das Bewerbungsmanagement. Angefangen habe ich ursprünglich als Fachkraft im Seniorenzentrum in Waldhof. Danach habe ich eine Fortbildung zur Praxisanleiterin gemacht.

Sie betreuen die Azubis aus dem Ausland bei ihrem Neustart. Sie teilen ja diese Erfahrung …

Ja, ich komme aus Weißrussland und lebe seit 2013 in Deutschland. Angefangen habe ich als ungelernte Altenpflegerin ohne Erfahrung. Dann habe ich die dreijährige Ausbildung gemacht, als Fachkraft gearbeitet und mich weiterqualifiziert. Mein Werdegang hilft mir sicher dabei, die Auszubildende auf ihrem Weg zu betreuen, denn ich weiß, was es bedeutet, mit wenig Sprachkenntnissen in einem fremden Land anzufangen.

Zur Person

KI-basierte Bildbeschreibung: Eine lächelnde Frau mit schulterlangem braunem Haar, die einen karierten Blazer über einem orangefarbenen Oberteil trägt, steht in einem hellen Innenraum.
Wie viele Bewerbungen erhalten Sie und woher kommen die Interessierten?

Wir bekommen sehr viele Bewerbungen, aktuell etwa 10 bis 20 pro Tag. Insgesamt hatten wir dieses Jahr rund 90 Bewerbungen pro Ausbildungsplatz. Die Bewerber kommen aus der ganzen Welt – zum Beispiel aus Marokko, Kamerun, Vietnam oder den Philippinen.

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Alle Bewerbungen gehen bei mir ein und ich prüfe sie sorgfältig. Wichtig sind vollständige Unterlagen und ernsthaftes Interesse. Voraussetzung ist ein Sprachzertifikat, mindestens B1. Die Vorstellungsgespräche finden online statt. Danach begleiten wir die Auszubildenden durch den gesamten Prozess.

Wie unterstützen Sie die Auszubildenden nach ihrer Ankunft?

Wir helfen bei allem Organisatorischen, zum Beispiel bei der Kontoeröffnung, der Anmeldung oder beim Kontakt mit Behörden. Gleichzeitig setzen wir auf Hilfe zur Selbsthilfe: Wir erklären alles, aber die Auszubildenden sollen möglichst viel eigenständig machen. Zusätzlich gibt es Patenschaften durch andere Azubis aus dem zweiten Lehrjahr, die ebenfalls aus dem Ausland kommen und ihre eigenen Erfahrungen weitergeben können.

Was sind die größten Herausforderungen für die internationalen Auszubildenden?

Die Sprache ist die größte Herausforderung, vor allem die Fachbegriffe. Aber auch für Muttersprachler*innen ist die generalistische Ausbildung anspruchsvoll. Deshalb müssen alle viel lernen.

Was motiviert Sie persönlich?

Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß. Es ist unglaublich spannend, mit Menschen aus so vielen verschiedenen Ländern zu arbeiten. Man fühlt sich mit der ganzen Welt verbunden. Außerdem bin ich für viele Auszubildende eine wichtige Ansprechpartnerin – das ist eine verantwortungsvolle, aber auch sehr schöne Aufgabe.

Wie gelingt Ankommen?

In der GBG-Gruppe arbeiten Menschen aus der ganzen Welt zusammen. Wie kamen sie ins Unternehmen? Was hat ihnen beim Ankommen geholfen? An was mussten sie sich gewöhnen? Und wie hat die GBG sie unterstützt?

KI-basierte Bildbeschreibung: Vier junge Erwachsene sitzen lächelnd auf großen Holzbalken im Freien, mit einem pfirsichfarbenen Gebäude und viel Grün im Hintergrund an einem sonnigen Tag.

„Der Winter ist eine Herausforderung“

Fünf APH-Schüler*innen aus dem Ausland berichten wie ihr Start in Alltag und Ausbildung in Deutschland verlaufen ist.

KI-basierte Bildbeschreibung: Zwei Frauen sitzen an einem Schreibtisch und führen ein Gespräch. Eine Frau, die eine Brille und einen dunklen Blazer trägt, lächelt, während sie der anderen zuhört, die mit dem Rücken zur Kamera steht. Auf dem Schreibtisch stehen zwei Gläser mit Wasser.

„Ich erlebe hier Offenheit und Unterstützung“

Oksana Brohaska kam 2020 aus der Ukraine nach Deutschland, seit 2024 ist sie Referentin der Geschäftsführung bei der FMD.

KI-basierte Bildbeschreibung: Ein Mann in einem rot-weiß gestreiften Pullover und einer blauen Hose steht in einer modernen Küche, hält eine schwarze Tasse in der Hand und lächelt. Über einem grünen Tresen mit Spüle befinden sich Regale mit schwarzen Tassen und Schüsseln.

„Der Empfang war sehr angenehm“

Aliaksandr Bychynski, SAP-Entwickler in der IT-Abteilung, kam 2021 für seine Arbeit bei der GBG nach Deutschland.