Die APH hat ihr neues Bildungszentrum im Süden von Spinelli am Rand des Stadtteils Feudenheim bezogen. Neue größere Räume schaffen Platz und die Voraussetzungen für neue Aufgaben in der Weiterbildung und im Bereich Arbeitsförderung.
Mit dem Umzug nach Feudenheim hat die APH einen entscheidenden Schritt in die Zukunft der Pflegebildung gemacht. Die bereits von der BUGA 23 genutzten Räume in einem von der GBG modernisierten ehemaligen Kasernengebäude wurden 2025 zu einem fortschrittlichen Bildungszentrum umgestaltet – mit deutlich mehr Platz, flexiblen Lernbereichen und digitaler Ausstattung auf dem neuesten Stand. „Es ist ein Ort entstanden, der wirklich wie ein Campus wirkt – offen, modern und voller Lernchancen“, betont APH-Geschäftsführerin Andrea Wäldele.
Zusätzlich zur zentrumsnahen Lage, der guten Anbindung an den ÖPNV und dem Komfort des angrenzenden Spinelli-Parks ist auch die Nachbarschaft zum Azubihaus ein großes Plus des neuen Bildungszentrums: Einige der 168 Schüler*innen müssen so nur einmal aus der Haustür raus und rein in den Klassenraum.
Mehr Platz, mehr Möglichkeiten
Das neue Bildungszentrum bietet großzügige Schulungsräume, einen flexibel abtrennbaren Unterrichtsraum und deutlich verbesserte Aufenthaltsbereiche. „Wir haben jetzt Räume, die wir je nach Unterrichtskonzept verändern können“, erklärt die Geschäftsführerin. „Für unsere Schülerinnen und Schüler bedeutet das mehr Lernqualität – und für unser Team bessere Arbeitsbedingungen mit Blick ins Grüne.“
Der Aufenthaltsraum ist ein zentraler Treffpunkt geworden: Hier können die Lernenden Pausen machen, Kaffee trinken, sich austauschen. Auch das neue Skills Lab wird allseits gelobt: „Der Praxisraum ist modular eingerichtet – wir können klassische Sitzreihen bilden oder Übungsinseln. Diese Flexibilität hilft uns, praxisnahe Lernsituationen anzubieten“, berichtet Wäldele. Besonders positiv aufgenommen wurde zudem der Schallschutz im Besprechungsraum, bei dem die GBG ein neues Material testet: Die Wand aus recyceltem Tee dämpft Geräusche und sorgt gleichzeitig für ein angenehmes Raumklima.
Ein Ort, der auch für neue Aufgaben bereit ist
Mit den neuen Räumen kann die APH nicht nur ihre Pflegeausbildung stärken, sondern auch neue Aufgaben übernehmen. Seit Januar 2026 beherbergt das Bildungszentrum zusätzlich den Bereich Arbeitsförderung und Qualifizierung, den die APH von der ebenfalls zur GBG-Gruppe gehörenden Tochtergesellschaft Chance übernommen hat und gemeinsam mit der Stadt Mannheim und dem Jobcenter verantwortet. „Durch den Umzug konnten wir überhaupt erst diesen Bereich aufbauen“, erklärt die Geschäftsführerin. „Wir unterstützen Menschen dabei, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern – und wir können unsere bestehenden Synergien im Verbund optimal nutzen.“
Der erste Kurs im Bereich Hauswirtschaft startete direkt Anfang 2026 mit 17 Teilnehmer*innen nahezu vollbesetzt. „Das zeigt uns: Der Bedarf ist groß – und wir haben jetzt die räumlichen Voraussetzungen, um darauf zu reagieren.“ Zudem wird 2027 die Ausbildung zur Altenpflegehilfe ähnlich der Pflegeausbildung generalisiert und verlängert sich damit um ein halbes Jahr. Somit benötigt die APH mehr Raum, um die Zahl der Schüler*innen konstant halten zu können, die die APH in den vergangenen Jahren ohnehin verdoppelt hat, um den Nachwuchs in ihren vier Pflegeheimen sowie in der ambulanten Versorgung sicherzustellen.
Hintergrund: Ein starkes Netzwerk
Seit über 40 Jahren bildet die APH Pflegefachkräfte aus und arbeitet in seinem Ausbildungsverbund mit rund 130 Einrichtungen in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen. Diese Erfahrung fließt nun in die neuen Strukturen ein. „Die neuen Räume decken nicht nur unseren Platzbedarf,“ zieht Andrea Wäldele ein positives Fazit. „Sie bieten unseren Mitarbeiter*innen und unseren Schüler*innen auch einen attraktiven Mehrwert.“

