Fit für die Zukunft: Die GBG-Gruppe schließt bis 2030 fast alle ihrer knapp 20.000 Bestandswohnungen an das Glasfasernetz an. Verantwortlich für das Projekt ist auf GBG-Seite die ServiceHaus GmbH, die den Ausbau in Kooperation mit der Telekom und der GBG Wohnen umsetzt.
Streamen, Video-Calls, Gamen und online Arbeiten: Die Anforderungen an Datenmengen und Übertragungsgeschwindigkeiten sind in den vergangenen Jahren exponentiell gestiegen – und ein Ende ist nicht in Sicht. Die herkömmlichen Kupferkabel, die ursprünglich nur für die Telefonie ausgelegt waren, stoßen da schnell an ihre Grenzen. Ein stabiles und leistungsfähiges Internet ist langfristig nur mit einem Glasfasernetz möglich.
Die GBG-Gruppe hat das schon lange erkannt und deshalb im August letzten Jahres damit begonnen, alle 2.400 Liegenschaften im Bestand der Gruppe an das Glasfasernetz anzuschließen. Federführend bei dem Projekt ist in der GBG-Gruppe die ServiceHaus GmbH, die den Ausbau in Kooperation mit der Telekom vorantreibt. „Bis 2030 werden wir fast alle der Wohnungen im GBG-Bestand mit Glasfaser ausstatten und so den GBG-Mieter*innen ein zukunftssicheres und leistungsstarkes Internet in Gigabit-Bandbreiten zur Verfügung stellen“, betont Robin Schwarz, der gemeinsam mit Markus Abegg die Geschäfte der ServiceHaus führt. Der kostenfreie Ausbau bis in die Wohnungen hat bereits in den Quartieren Schwetzinger Stadt, Neckarstadt-Ost, Neckarstadt-West, Lindenhof, Almenhof, Neckarau und Niederfeld begonnen. Über 1.300 Wohnungen wurden 2024 bereits angeschlossen – und genauso zügig wird es weitergehen.
Das Prozedere ist dabei unkompliziert. Die Mieter*innen werden frühzeitig über den Anschluss ihrer Wohnung informiert und können dann eigenständig einen Glasfasertarif bei einem Internetanbieter beauftragen. Dazu können sie die üblichen Kanäle oder – besonders komfortabel – die GBG-Mieter-App beziehungsweise die ServiceHaus-Website nutzen.
„Stabiles und schnelles Internet ist heute unverzichtbar“, betont auch Karl-Heinz Frings, Geschäftsführer der GBG Unternehmensgruppe GmbH. „Nur Wohnsiedlungen, die eine zukunftssichere Infrastruktur besitzen, sind auch dauerhaft attraktiv.“ Und der Glasfaserausbau trägt ganz nebenbei auch zu einem besseren Klimaschutz bei: Die Glasfasernetze verbrauchen pro Bitrate deutlich weniger Strom als die Kupfernetze.